Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
Jessica Janine Hein, Ernährungsberaterin (B.A. Ernährungsberatung), Roonstr. 1 55252 Mainz-Kastel, beratung@jeja.de, +49 (0) 1754245945,
– nachfolgend „Anbieterin“ –
und ihren Klientinnen und Klienten – nachfolgend „Kundin/Kunde“ über Ernährungsberatungen, Informationsgespräche, Bewegungskonzepte, Vorträge, Infotage und sonstige Dienstleistungen.
2. Leistungsgegenstand
(1) Die Anbieterin bietet Ernährungsberatungen für Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kleinkinder sowie deren Familien an.
(2) Die Beratung erfolgt persönlich, telefonisch oder online.
(3) Die Beratungsleistung dient der Information, Aufklärung und Unterstützung im Bereich Ernährung und ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.
(4) Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen abgegeben.
3. Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage dar.
(2) Durch das Absenden des Kontakt- oder Anmeldeformulars gibt die Kundin bzw. der Kunde noch keine verbindliche Buchung ab. Das Formular dient ausschließlich der Kontaktaufnahme bzw. der Anfrage eines Beratungstermins.
(3) Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn zwischen der Anbieterin und der Kundin bzw. dem Kunden ein konkreter Beratungstermin vereinbart wird. Die Terminvereinbarung kann telefonisch, per E-Mail, über soziale Medien (z. B. Instagram), über ein Terminbuchungssystem oder auf sonstigem Kommunikationsweg erfolgen.
(4) Vor Vertragsschluss wird der Kundin bzw. dem Kunden die Möglichkeit gegeben, von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen Kenntnis zu nehmen. Mit Vereinbarung des Beratungstermins erkennt die Kundin bzw. der Kunde die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen an.
(5) Bezieht sich die Beratung auf ein Kind (Säugling oder Kleinkind), wird der Vertrag stets mit der personensorgeberechtigten Person geschlossen. Das Kind selbst wird nicht Vertragspartei.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website oder im Angebot angegebenen Preise.
(2) Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.
(4) Die Anbieterin behält sich vor, Vorkasse zu verlangen.
(5) Die Anbieterin ist berechtigt, die Erbringung der Beratungsleistung von einer vorherigen vollständigen Zahlung abhängig zu machen, sofern dies der Kundin bzw. dem Kunden rechtzeitig vor dem vereinbarten Termin mitgeteilt wird.
(6) Die Kundin bzw. der Kunde kann gegenüber Zahlungsansprüchen der Anbieterin nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht der Kundin bzw. dem Kunden nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
(7) Gerät die Kundin bzw. der Kunde mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; angemessene Mahnkosten sind erstattungsfähig.
5. Terminvereinbarung
(1) Termine werden individuell vereinbart.
(2) Die Kundin bzw. der Kunde verpflichtet sich, wahrheitsgemäße Angaben zu den für die Beratung relevanten Umständen zu machen.
(3) Änderungen persönlicher Kontaktdaten sind unverzüglich mitzuteilen.
6. Terminabsagen und Ausfallhonorar
(1) Vereinbarte Termine können bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
(2) Bei Absagen innerhalb von weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen behält sich die Anbieterin vor, eine Ausfallpauschale in Höhe von 30,00 € in Rechnung zu stellen. Mit der Terminvereinbarung reserviert die Anbieterin den vereinbarten Zeitraum ausschließlich für die Durchführung des gebuchten Termins. Erfolgt die Absage zu kurzfristig oder wird der Termin nicht wahrgenommen, kann dieser in der Regel nicht mehr anderweitig vergeben werden. Das Ausfallhonorar dient dazu, einen Teil des dadurch entstehenden Organisations-, Verwaltungs- und Verdienstausfalls abzudecken. Die Höhe der Pauschale orientiert sich am durchschnittlich entgehenden Honorar für die ausgefallene Beratungseinheit und berücksichtigt die hierbei ersparten Aufwendungen.
(3) Der Kundin bzw. dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(4) Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt vorbehalten, soweit dieser nachweisbar entstanden ist.
7. Mitwirkungspflichten
(1) Der Erfolg der Beratung hängt maßgeblich von der aktiven Mitarbeit der Kundin bzw. des Kunden ab.
(2) Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Erfolg.
(3) Empfehlungen und Maßnahmen werden eigenverantwortlich umgesetzt.
(4) Die Anbieterin haftet nicht für Folgen, die auf unvollständigen, unrichtigen oder verspäteten Angaben der Kundin bzw. des Kunden beruhen.
8. Haftung
(1) Die Anbieterin haftet für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Vorschriften sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit uneingeschränkt.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin bzw. der Kunde regelmäßig vertrauen darf, haftet die Anbieterin auch bei einfacher Fahrlässigkeit. Die Haftung ist dabei auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und sonstige reine Vermögensfolgeschäden ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.
9. Gesundheitliche Hinweise
(1) Die Beratungen ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung.
(2) Bei gesundheitlichen Beschwerden, Erkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen oder Entwicklungsauffälligkeiten eines Kindes wird empfohlen, medizinisches Fachpersonal zu konsultieren.
(3) Die Umsetzung von Empfehlungen erfolgt auf eigene Verantwortung.
10. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.
Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung auf der Website.
11. Urheberrecht
(1) Beratungsunterlagen, Arbeitsblätter, Handouts und sonstige Materialien sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Die Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder gewerbliche Nutzung ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
(3) Bei unberechtigter Nutzung ist die Anbieterin berechtigt, Unterlassung sowie Schadensersatz nach den gesetzlichen Vorschriften zu verlangen.
12. Online-Beratung
(1) Für die technische Verfügbarkeit von Internetverbindungen auf Seiten der Kundin bzw. des Kunden übernimmt die Anbieterin keine Haftung.
(2) Sollte die Durchführung aufgrund technischer Probleme auf Seiten der Anbieterin nicht möglich sein, wird ein Ersatztermin angeboten.
(3) Bei technischen Störungen auf Seiten der Anbieterin hat die Kundin bzw. der Kunde zunächst Anspruch auf einen Ersatztermin. Etwaige weitergehende Ansprüche bestimmen sich nach den Haftungsregelungen in § 8.
13. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu.
Das Widerrufsrecht sowie das entsprechende Muster-Widerrufsformular werden gesondert zur Verfügung gestellt.
Sofern die Kundin bzw. der Kunde ausdrücklich verlangt, dass die Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, kann das Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Vorschriften ganz oder teilweise erlöschen.
14. Streitbeilegung
Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
15. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige rechtlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: Juli, 2026